Teezucker, sog. Kandis, wird aus Rübenzucker produziert. Dieser hoch subventionierte Rohstoff ist geschmacklich „industrieller“ als der gleichweg teurere, aber auch wohlschmeckende Rohrzucker.

Simpler weißer Zucker – in jedem Supermarkt zu Spottpreisen erhältlich – ähnelt dem Kandis geschmacklich sehr. Teekandis wird allerdings höher verdichtet und gibt seine Süße sehr viel langsamer ab. Es gibt ihn als kleine rechteckige „Kluntinchen“, in mittlerer Größe bis zu den, in Ostfriesland sehr beliebten, großen „Kluntjes“. Die beiden letzteren geben ihre Süße erst ganz langsam ab und lösen sich oft erst nach der zweiten oder dritten Tasse Tee komplett.

Woraus besteht Kandiszucker?

Kandiszucker besteht, wie jeder andere Zucker auch, aus Zuckerkristallen. Alle Kandiszuckersorten entstehen aus Zuckerlösung, die langsam auskristallisiert.
Der feinere Krümelkandis wird aus großflächig gewachsenen Kandisplatten hergestellt. Die Platten werden gebrochen und die Bruchstücke dann gesiebt.
Der größere Kluntje Kandis besteht aus gewachsenen Zuckerkristallen.  Diese entstehen durch Verbindung von kleinen Zuckerkristallen in der Zuckerlösung. Diese Verbindungen wachsen dann ganz langsam zu einzelnen großen Kluntjes heran.

Aus was besteht brauner Kandiszucker?

Soll der fertige Kandiszucker eine karamellbraune Farbe haben, wird die Zuckerlösung vor der Kristallisation noch einmal erwärmt und so lange erhitzt, bis der Zucker leicht karamellisiert ist. Das beeinflusst nicht nur die Farbe des Kandiszuckers, sondern verleiht ihm auch eine zarte Karamellnote.

Wie verwende ich Kandiszucker?

Weißer Kandis eignet sich exzellent für dunkle Tees und, in geringer Dosierung, wertet er auch einen kostspieligen Assam etwas auf. Brauner Kandis wird in der Produktion noch karamellisiert und erhält so seine typische Farbe. Er eignet sich eher für aromatisierte Tees und auch hier gilt: Weniger ist mehr und betont das entsprechend zugesetzte Teearoma.

Zum Verschenken gibt es auch noch Kandissticks. Die auf Holzstäbchen „aufgeklebte“ Kandisstücke können hier für eine kleine Süße sorgen, wenn sie nur kurz eingerührt werden und man anschließend den Stick auf einem Teller ablegt. Die noch feuchten Kristalle trocknen wieder und warten auf die nächste Teesession.

Zucker für Tee kaufen

Bild: © victoriya89 / istockphoto.com

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