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Letzten Samstag gab es mal wieder einen interessanten Rechercheauftrag einer Kundin für den Teepod: Ihr Arzt ist der Meinung, zu viel Rotbusch-Tee sei ungesund. Genauer hat der Dottore sich leider nicht ausgedrückt und so mussten wir erst einmal unsere Kontakte in der Lebensmittelchemie und bei Teeproduzenten bemühen.

Das Ergebnis: Keine Spur einer negativen Wirkung von Rotbuschtee. Im Gegenteil: Rotbuschtee enthält viele wichtige Inhaltsstoffe, die als gesundheitsförderlich angesehen sind. Zum Beispiel die Folgenden:Eisen, Fluor, Kupfer, Vitamin C, Natrium, Kalium, Phenolsäuren, Rutin, Flavonoide und kostbare ätherische Öle. Insgesamt sind schon über 200 Inhaltsstoffe des Rotbusch-Tees bekannt.

Hier noch die Mail der Lebensmittelchemikerin unseres Vertrauens, Iris Oppermann, aus der Qualitätssicherung der Firma Intertee:

Ich habe auf dem Server der „U.S. National Library of Medicine“ und dem „National Institutes of Health“ über mögliche negative Folgen eines zu hohen Rotbuschtee-Konsums recherchiert. Zum Thema „Rotbuschtee“ liegen bislang verhältnismäßig wenige Studien vor. In keiner der Studien konnte ich aber einer Hinweis finden, warum ein hoher Rotbuschtee-Konsum die Gesundheit beeinträchtigen sollte. Es wurde die Möglichkeit diskutiert, dass Rotbuschtee die Resorption von Eisen beeinträchtigen, was sich aber in zwei, 1979 und 1982, durchgeführten Studien nicht bestätigt hat. In einer 2003 an Ratten durchgeführten Studie konnte die Forschergruppe um Marnewick ebenfalls keine nachteiligen Wirkungen nachweisen. Untersucht wurden dabei Parameter wie Lebergewicht, Körpergewicht, verschiedene Leber- und Nierenenzyme, Gesamtcholesterol und Eisenstatus. Nach derzeitigem Wissensstand scheint es also keine negativen Folgen zu geben.
Meiner Ansicht gibt es derzeit bei einem „normalen“ Genuss von Rotbuschtee keinen Grund zur Sorge. Denn, wie sagte Paracelsus schon damals so schön: Alle Ding‘ sind Gift und nichts ohn‘ Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.

Mein Fazit: Von negativen Auswirkungen des Tees ist mir nichts bekannt. Wer Gegenteiliges weiß, möge sich gerne per Kommentar am Fuß des Beitrags melden.