Sind Sie ein Süßschnabel und brauchen Sie überall eine extra Prise Zucker? Zum Beispiel den Zucker im Tee am Morgen? Aber wussten Sie schon? Ein qualitativ hochwertiger Tee braucht keinen Geschmacksverstärker und schmeckt am besten pur — ohne Zucker oder Süßstoff.
Schon lange ist es bekannt: Zu viel Zucker schadet der Gesundheit. Nicht erst seitdem der Zuckerverzicht auch im Internet in Form von Zuckerfrei Challenges populär geworden ist.
Doch ist kompletter Zuckerverzicht die Lösung?

Kein Zweifel: Zu viel Zucker ist schädlich!

Jeder Deutsche nimmt im Durchschnitt dreißig Kilogramm Süßigkeiten pro Jahr zu sich. Sie finden das viel? Dabei ist der Zucker im Tee oder Kaffee und der versteckte Zucker noch nicht mitgezählt: In Frucht- und Gemüsesäften, in Brot- und Backwaren, in Fertiggerichten und natürlich in jedem Stück Obst.
Forscher gehen von etwa siebenhundert Gramm Zucker pro Woche aus, die jeder Einzelne von uns isst.
Der Zucker, den wir aufgenommen haben, den der Körper aber nicht sofort in Energie umwandelt, speichern wir als Fett. Er kann Volkskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes oder Bluthochdruck auslösen.
Doch ist ein kompletter Verzicht auf Zucker die Lösung?

Bewusster Zuckerkonsum

Ein kompletter Verzicht hat unserer Meinung nach keinen Sinn. Viel besser ist es, versteckte Zucker zu suchen und zu meiden.
Wenn Zucker im Tee für Sie zum morgentlichen Ritual gehört, müssen Sie sich diesen nicht verkneifen. Oder wer Lust auf eine echte Ostfriesische Teezeremonie hat soll natürlich sein Kluntje auf den Tassenboden legen. Wer sich die Zuckeraufnahme durch gesüßten Tee bewusst macht, der darf den erhobenen Zeigefinger getrost wieder herunternehmen. Und dann stattdessen vielleicht auf den Keks zum Espresso nach dem Mittagessen verzichten.

Zucker im Tee

Manche Tees sind besser geeignet mit Zucker getrunken zu werden, als andere. Schwere, dunkle Teesorten können sich mit Zugabe von einem Hauch Zucker manchmal sogar geschmacklich noch entfalten. Hier wirkt Zucker im Tee unterstützend auf das Aroma:

Bei hellen, feinen Tees sollte man generell mit zugesetzter Süße vorsichtig sein. Zuckeraustauschstoffe vertragen sich geschmacklich auch nur mit dunklen Tees. Bei fein aromatischen Teesorten wie Grüntee, Jasmintee, Weißer Tee, Darjeelings und Darjeeling Flugtee überdecken Stevia oder Agavendicksaft den eigentlichen Teegeschmack oder der Tee hat einen seltsamen Nachgeschmack.
Sie brauchen Ihren Zucker im Tee? Dann haben wir sicher die passenden Kandiskrümel in unserer Zuckerecke.

Unsere Empfehlung

Als Teeliebhaber müssen Sie für sich selbst entscheiden, wie Sie ihren Tee trinken. Mit Milch, Zucker oder Zitrone. Empfinden Sie Ihren Lieblingstee als zu bitter, könnten Sie eventuell auch den Aufbrühvorgang etwas verändern: Beginnen Sie damit, weniger Teeblätter zu verwenden. Im nächsten Schritt können Sie die Ziehzeit etwas verkürzen. Beide Maßnahmen nehmen Einfluss auf die Entfaltung von Bitterstoffen und den Geschmack.

Als Tipp empfehlen wir, jeden neuen Tee zunächst einmal gänzlich ohne Zusatzstoffe wie Zucker, Zuckeraustauschstoffe, Milch oder Zitrone zu probieren. Denn nur so können Sie den Tee in seiner ganzen Eigenart mit all Ihren Sinnen verkosten.

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Zucker im Tee? Teesorten, die besser ungesüßt schmecken.

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Zusammenfassung
Tee besser ungesüßt genießen
Artikelname
Tee besser ungesüßt genießen
Beschreibung
Genuss ist so individuell, wie die Menschen, die ihren Früchtetee, Schwarztee oder Grüntee aus Indien, Ceylon oder Chinatee, geniessen. Manche brauchen Zucker im Tee, anderen kommt das weiße Pulver nicht in die Tasse.
Autor
Teepod.de | Blog über die Liebe zum Tee
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