Hin und wieder fragen uns Menschen, was man denn den ganzen Tag im Teeladen macht. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich den ganzen Tag hauptsächlich darum dreht, auf Kunden zu warten und zwischenzeitlich Tee zu trinken.
Unsere Redakteurin hat den Teemann im neuen Laden in Nürnberg besucht, und ihm über die Schulter geschaut.

Dieser Artikel ist Teil der Bloggeraktion „12 von 12″. Dabei zeigen Blogger jeweils am 12. jeden Monats zwölf Bilder aus ihrem Alltag. Bei Caroline von Draußen nur Kännchen entdecken Sie, was andere Blogger heute so erlebt haben.

 

Alexander begrüßt seine Kunden

Guten Morgen! Teemann Alexander Pötsch ist morgens ab 10 Uhr für seine Kunden und Kundinnen da.

Wenn Alexander Pötsch seinen Teeladen öffnet, hat er bereits zehn Kilometer mit dem Rad quer durch die Stadt zurückgelegt

Alexander Poetsch telefoniert im Teeladen Evas Teeplantage mit seinen Kunden

Ständig klingelt das Telefon und Kunden werden ausführlich beraten

Als wir ankommen klingelt das Telefon: Ein Kunde möchte etwas bestellen, ist sich aber nicht ganz sicher, welche Grünteesorte seinen Geschmack trifft. Der Teemann kennt seine Tees und kann den Kunden Dank jahrzehntelanger Erfahrung hinsichtlich Geschmack und Zubereitung beraten.

Alexander bereitet guten Kunden auch gerne mal eine Tasse Tee zum Probieren zu.

Der Teemann bereitet einen frischen Grüntee für uns zu

Dann bereitet er uns erst einmal einen Grüntee zu, der einen fein grasigen, aber nicht zu aufdringlichen Geschmack hat. Wir diskutieren, ob es sinnvoll ist, eine große Menge Tee aufzubrühen, um sie dann in einer Thermoskanne warm zu halten. Für unterwegs mag das eine akzeptable Alternative sein, wenn man einen guten Tee zu Hause trinken möchte, ist die Zubereitung in kleineren Mengen sinnvoller. Denn zu lange warm gehalten kann Tee leicht abgestanden schmecken.

Bei uns dürfen Kunden gerne an den verschiedenen Teesorten schnuppern

Um den neuen Lieblingstee zu finden, darf ich mich durch die verschiedenen Teedosen schnuppern.

Es sind gerade keine anderen Kunden im Laden, so kann ich mich durch diverse Teesorten schnuppern. Ich mag zwischendurch gerne auch mal Rotbusch-, meine Kinder lieber Früchtetee.

Um für meine Kinder eine geeignete Sorte auszuwählen, schnuppere ich mich durch verschiedene Sorten. Der Vorteil, wenn man beim örtlichen Fachhändler einkauft. Meine Kinder trinken im Winter lieber duftenden Früchtetee als Obstsäfte. Wem die Säure von Hagebutten oder Hibiskusblüten zu extrem ist, der kann auf säurearme Früchtetees zurückgreifen. Ich entscheide mich für den Vanille-Kirsche Tee.

Tee zerowaste einkaufen ist bei uns kein Problem

Verpackungsfreier Einkauf ist hier bei Evas Teeplantage schon seit über 30 Jahre möglich

Meinen Tee bekomme ich direkt in mein mitgebrachtes Glas gefüllt. Seit über 30 Jahren kann man bei Evas Teeplantage nämlich verpackungsfrei einkaufen. Nicht erst, seitdem die Begriffe zerowaste und plastikfrei in aller Munde ist, können Kunden ihre eigenen Teedosen befüllen lassen.

Auf ein Tässchen Tee macht es sich gemütlich Pause

Während ich meinen Grüntee auf der gemütlichen, gelben Couch genieße, arbeitet der Teemann offene Bestellungen aus dem Onlineshop ab.

Hier im Teeladen kann man auch bei einer Tasse feinem Tee auf der gelben Couch inmitten von grünen Pflanzen eine Tasse Tee genießen. Klar kann ich die auch schnell „to go“ mitnehmen, aber in Ruhe und im Sitzen kann man viel besser genießen.

Buchauswahl im Teeladen

An Lesestoff mangelt es nicht. Im Regal steht viel Tee-Literatur

Bei einer gemütlichen Tasse Tee kann man sich auch prima durch die gesammelte Tee-Literatur des Teemannes schmökern.

Inhaber Alexander Poetsch findet die richtigen Teesorten für seine Kunden

Auf der Suche nach dem bestellten Tee

Während im Laden in Nürnberg viele Stammkunden gerne persönlich vorbeikommen, können alle anderen Teeliebhaber ihre Bestellung online tätigen.
Auch hier werden (fast) alle Kundenwünsche erfüllt.

Erstmal wird der Tee pro Päckchen sorgfältig gewogen

Alexander beim Packen der Tee-Pakete für den Onlineshop

Alexander klebt die Pakete sorgfältig zu mit Papierklebeband

Drucken des Adressetiketts für das Teepaket

Abwiegen, Verpacken, Zukleben und Etikett drucken.

Der Teemann wiegt die bestellte Menge Tee ab und verpackt sie sorgfältig. Zu jeder Bestellung legt er eine persönliche Grußkarte und eine Teeprobe. Diese wählt er nicht zufällig aus, sondern immer so, daß der Kunde einen neuen Impuls bekommt. Zum Beispiel einen Tee aus einem anderen Anbaugebiet. Und die Rückmeldungen der Kunden bestätigen ihn darin: Sie sind inspiriert und bestellen häufig beim nächsten Mal die vorgeschlagene Teesorte.
Als Verpackungsmaterial verwendet Alexander Pötsch ausschließlich das weiter, was er von seinen Lieferanten geschickt bekommen hat. Das spart Ressourcen.
Noch mit Klebeband verschließen, Adressaufkleber aufgeklebt und schon steht auch schon der Paketbote.

 

Mit diesem Tag im Teeladen beteiligen wir uns bei der Fotoaktion 12von12  bei Caro vom Blog Draussen nur Kännchen.

 

Bilder: © Kerstin Nussbächer

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