Bluthochdruck (Hypertonie) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weit verbreitet und viele Menschen nehmen Medikamente ein um den Blutdruck zu senken. Grüner Tee kann hier eine natürliche Alternative sein. Ob Tee wirklich blutdrucksenkend wirken kann, soll dieser Blogpost beleuchten.

Grüner Tee blutdrucksenkend: Kann das wirklich sein?

Ist im Blut weniger Wasseranteil vorhanden, reduziert sich die Menge, die vom Herz durch den Körper gepumpt wird. Das entlastet das Herz und der Blutdruck senkt sich automatisch. Belegt durch viele wissenschaftliche Studien, können insbesondere die bekannten japanischen Sorten Gyokuro, Sencha und Bancha postive Effekte auf die allgemeine Gesundheit und auch auf Bluthochdruck und kardiovaskuläre Probleme haben. Grüner Tee kann beispielsweise:

  • die Bildung von Gefäßablagerungen reduzieren
  • die Elastizität der Blutgefäße steigern
  • den Stoffwechsel verbessern
  • die Produktion von zu viel Angiotensins (Stoff der Bluthochdruck erzeugt) vermindern
  • zur Fließfähigkeit des Blutes beitragen
  • die Pumpfunktion des Herzens verbessern.

Zudem wirkt sich Grüner Tee positiv auf den Wasserhaushalt des Körpers aus, da er eine entwässernde Wirkung aufweist. Dies macht Grünen Tee zur perfekten Basis für Entschlackungs- oder Entwässerungstees. Auch Oolong-Tee und Brennesseltee haben eine harntreibende Wirkung, ebenso wirkt grüner Hafertee sehr entwässernd, sie haben ebenfalls das Potential den Blutdruck zu senken und die Verdauung anzuregen.

Der im Grünen Tee enthaltene pflanzliche Wirkstoff  EGCG hilft im Besonderen beim Senken des Blutdrucks. Dies war auch schon den alten Chinesen bekannt, weswegen Grüner Tee in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) bei Bluthochdruck schon seit Jahrtausenden Anwendung findet. Zusätzlich stimuliert Grüner Tee die Thermogenese, dies erhöht den Grundumsatz (Menge des Kalorienverbrauchs im Ruhezustand), weshalb das Teetrinken den Abbau von Übergewicht begünstigt. Bei Männern kann sich der Genuss von Grünem Tee zusätzlich günstig auf das Schlaganfallrisiko auswirken, bei Frauen ist diese Wirkung sogar wissenschaftlich bewiesen*.

Was muss man beachten?

Entscheidend ist vor allem die Qualität des Grünen Tees. Er sollte naturbelassen geerntet und verarbeitet werden, um somit seine wertvollen Inhalts- und Aromastoffe zu erhalten.

Grüner Tee kann die Behandlung von Bluthochdruck unterstützen und zusammen mit einer ausgewogenen Ernährung sowie Bewegung an der frischen Luft können Herz-Kreislauf-Erkrankungen gemindert oder vermieden werden.

Werden bereits blutdrucksenkende Medikamente eingenommen, sollte man auf jeden Fall Rücksprache mit dem Arzt halten und den Blutdruck regelmäßig messen. Dann kann Grüner Tee die Steigerung des Wohlbefindens fördern und positiv zur Behandlung von Hypertonie beitragen.

Außerdem gibt es auch noch andere interessanten Folgen von Bluthochdruck, wie hier in einer japanischen Teewerbung gezeigt:

Titelbild: © frolicsomepl / Pixabay.com

Grüner Tee bei Hohem Blutdruck. Kann das funktionieren?

 

*Quellen: www.herzstiftung.de; www.bluthochdruck-hilfe.net

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