Wenn es draußen grau und ungemütlich wird, stehe ich gerne drinnen am warmen Herd und bereite Leckereien zu. Da man Tee nicht nur trinken sondern auch zum Kochen und Backen verwenden kann, habe ich mich auf die Suche nach Rezepten zum Testen gemacht. Das erste Rezept, das ich Ihnen nun vorstellen möchte, ist ein Jasmintee-Panna-Cotta. Gefunden habe ich das Rezept hier.

Zutaten (4 Portionen)

  • 4 Blätter weiße Gelatine
  • 400 ml Schlagsahne
  • 30 g Zucker
  • 10 g Jasmintee
  • 100 g Crème fraîche
  • Ahornsirup zum Garnieren

Zubereitung

  1. Als Erstes weicht man die Gelatine in kaltem Wasser ein. Ich habe das erste Mal mit Gelatine gearbeitet und vorsichtshalber die Zubereitungsanleitung auf der Verpackung genau durchgelesen. Darauf steht, dass man die Gelatine zwischen 5-7min im Wasser liegen lassen und danach gut ausdrücken soll. Während dieser Zeit wird die Schlagsahne mit dem Zucker aufgekocht. Anschließend nimmt man sie vom Herd und lässt sie auf 80 Grad abkühlen. Diesen Schritt fand ich etwas schwierig umzusetzen, da ich kein Thermometer zum Nachmessen der Sahnetemperatur hatte. Ich habe zwar versucht, Fieberthermometer (verweigerte die Messung) und Bratenthermometer (hat trotz sprudelnder Sahne nur max. 70 Grad angezeigt) als Hilfsmittel zu nehmen, bin aber gescheitert. Schließlich habe ich einfach auf mein Gefühl gehört und nach wenigen Minuten den Tee in die Zuckersahne eingerührt. Als Teesorte habe ich den Jasmintee Bai Mao Huo aus unserem Shop verwendet.
  2. Nach 10 Minuten Ziehzeit wird die Teesahne durch ein feines Sieb abgegossen und die Teeblätter im Sieb gut ausgedrückt. Die ebenfalls ausgedrückte Gelantine wird nun in die warme Sahne eingerührt, bis sie sich aufgelöst hat. Anschließend fügt man das Creme fraîche hinzu und rührt, bis eine glatte Masse entsteht. Diese nun in Förmchen füllen (ich habe Silikonmuffinförmchen verwendet), mit Klarsichtsfolie zudecken und mind. 5-6 Stunden bzw. am besten gleich über Nacht in den Kühlschrank kalt stellen.
  3. Vor dem Servien das Panna-Cotta aus dem Förmchen stürzen und mit Ahornsirup garnieren. Im Originalrezept wird Hagebuttenmark empfohlen. Das hatte ich aber nicht zur Hand. Für die Ästhetik habe ich zum Schluss noch eine Physalis auf den Teller gelegt.
  4. Zum Grüntee oder milden Kaffee genießen!

Fazit

Das Panna Cotta schmeckt nur sanft nach Jasmintee, daher sollte man mit dem Ahornsirup sehr sparsam umgehen. Im Geschmack ergänzen sich die beiden verschiedenen Aromen meiner Meinung nach allerdings sehr gut. Es ist ein Dessert, das nicht zu süß ist, und daher ideal zum Grüntee oder einen milden Kaffee passt. Die Zubereitung war sehr einfach. Allerdings hatte ich erwartet, dass das Panna Cotta noch deutlicher nach dem Jasmintee schmeckt. Aus diesem Grund vergebe ich für das Rezept nur 4 von 5 Sternen. Beim nächsten Mal würde ich mehr Tee für die Zubereitung verwenden.

 

Zubereitung von Jasmintee

 

 

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